Figurtyp bestimmen
Mehr Beine und weniger Busen oder andersrum - finde heraus, welche Form dein Körper hat
Damit du in Zukunft nur Klamotten kaufst, die zu deiner Körperform passen, musst du wissen, welche Form dein Körper hat. Bei den Figur-Typen geht es nicht um dick oder dünn, sondern darum, deinen Typ zu unterstreichen und deine Schokoladenseiten in Szene zu setzen. Um zu entscheiden, welcher Form den Körper entspricht, orientieren sich die meisten Stilberater bei den Buchstaben A H, O, X und Y. Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass eine Frau nicht immer nur der H- bzw. O-Typ ist. Häufig ist sie eine Kombination von mehreren Buchstaben. Bei der Entscheidung spielt auch das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht eine wichtige Rolle. Deshalb ist es unmöglich, in diesem Buch auf alle Varianten im Detail einzugehen. Diese Methode kann dir als Orientierung dienen. Sie kann aber eine kompetente und persönliche
H-Figur
Wenn du eine H-Frau bist - so wie ich - sind deine Hüften und Schultern gleich breit. Die Taille sucht man bei dir vergeblich. Dort wo andere Frauen Rundungen haben, hättest du gerne auch welche, habe ich recht? Dabei beneiden dich viele um deine Figur. Du bist die kurvenlose Schönheit und kannst fast alles tragen.
Voluminöse Schnitte verleihen deiner Figur mehr Rundungen, wenn du weiblich wirken möchtest. Tipp: Du bist eine H-Frau mit mehr Busen? Ein Rock oder Hose, die am Bund in Falten gelegt sind, gleichen die Proportion mit mehr Volumen an der Hüfte aus. Hast du einen schön geformten Po, trage kurze Jacken, um ihn zu betonen.
V-Figur
Wenn du die V-Frau bist, hast du einen breiten Oberkörper mit breiter Schulterpartie, schmale Hüften und vermutlich schlanke Beine. Du bist die Alles-Oben-Frau. Anders als bei der A-Figur geht es bei dir darum, den Oberkörper optisch zierlicher zu machen und den Unterkörper zu betonen. Tipp: Die Proportion mit mehr Volumen an der Hüfte gleicht das Verhältnis zwischen Ober/ und Unterkörper aus.
Du könntest auch die X-Frau sein. Deine Hüften und Schultern sind bei dir gleich breit. Du bist mit einem Traum von Körper gesegnet. Du hast eine schmale Taille und das Glück, dass du fast alles tragen kannst, weil dir alles passt. Du musst dich auch nicht vor Mustern fürchten. Tipp: Trag taillierte Blusen und Jacken und setz deine Körpermitte in Szene.
A-Figur
Vielleicht bist du aber die A-Frau mit einem zarten Oberkörper, schmalen Schultern, breiten Hüften und ausgeprägter Taille. Um die Balance zwischen dem Ober- und Unterkörper zu schaffen, kannst du deine Schulterpartie mit überschnittenen Ärmeln oder Schulterpolstern betonen. Tipp: Trage taillierte Mäntel, Kleider und Röcke, die nicht ausgestellt sind, um den Unterkörper nicht zusätzlich zu betonen.
O-Figur
Die O-Frau hat einen runden Körper mit schmaler Schulterpartie. Der Bauch ist bei ihr oft rund. Vielleicht erkennst du dich gerade und kannst davon Lieder singen, wie schwer es ist, Kleidung zu finden, die für dich etwas Gutes tut. Das ist der Grund, warum viele O-Frauen unförmige Klamotten tragen. Und weil sie den Satz „Schwarz macht schlank" zu oft gehört haben - kleiden sie sich gerne von oben nach unten in Schwarz.
Tipp: Deine Strategie als O-Frau lautet: Strecke deinen Körper optisch, anstatt ihn zu verhüllen! Kombiniere Teile Ton in Ton. Verzichte auf alles, was dich mädchenhaft erscheinen lässt. Das wirkt bei dir nicht gut, denn du bist eine gestandene Frau. Trage Oberteile ohne Muster mit langen weiten Ärmeln. Alles, was Leichtigkeit vermittelt, ist dein Ding. Ignoriere steife oder gesteppte Stoffe. Kurzhaarschnitt oder Hochsteckfrisur strecken deinen Körper. Lenke den Blick auf dein Gesicht mit einem Lippenstift oder auffälligen Ohrringen. Mäntel und Blusen sollten deinen Körper umschmeicheln und über die Hüften fallen. Ein V-Ausschnitt verlängert deinen Hals. Du siehst - es gibt genug Mittel, mit denen du deinen O-Körper schön einpacken kannst.